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Behandlung von Besenreisern
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Besenreiser sind Erweiterungen der kleinsten Hautgefässe - der Kapillaren. Sie können den arteriellen und/oder venösen Schenkel der Kapillaren betreffen. Entsprechend gibt es blaue und rote Besenreiser bis hin zu kleinsten “Pinselfiguren”. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Es sind überwiegend Frauen betroffen.
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Besenreiser entwickeln sich unabhängig von den Krampfadern und werden im engeren Sinne auch nicht zu diesen gerechnet. Sie benachteiligen die Blutzirkulation nicht, auch nicht bei massivem Auftreten. Damit sind sie bis auf wenige Ausnahmen ein rein kosmetisches Problem.
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Für die Behandlung von Besenreisern gibt es bisher kein Verfahren , mit dem man das völlige Verschwinden derselben garantieren könnte. Das muss man dem Patienten in einem Aufklärungsgespräch ehrlich sagen. Wenn der Therapeut über langjährige Erfahrungen verfügt, lassen sich jedoch respektable Ergebnisse erzielen.
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Behandlungsverfahren der ersten Wahl ist die Verödungstherapie. Dies trifft insbesondere für die blauen Besenreiser zu. Zur Besenreiser-Verödung verbleibt es bei der Flüssigkeitsverödung. Die neuartige Schaumverödung ist dafür nicht geeignet.
Wegen der sehr kleinen Gefäßdurchmesser spricht man auch von Mikro-Sklerotherapie.
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Die Verödung erfolgt im Liegen mit feinsten Kanülen. Beim Einspritzen des Verödungsmittels kann ein leichtes Brennen auftreten. Ein anschließender kleiner Kompressionsverband wird nur im Bereich der Verödung angelegt. Zusätzlich wird aber ein Kompressionsstrumpf angezogen. Diese Kompression verbleibt durchschnittlich 3 Tage, während derer Sie voll arbeitsfähig sind, aber keinen Sport treiben können. Weitere Informationen s. u. konservativer Therapie - Verödungstherapie.
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Kleine rote Besenreiser/Teleangieektasien können auch primär mit dem Laser behandelt werden.
Wenn kleine rote Besenreiser nach Verödungstherapie verbleiben, kann der Laser im Sinne einer Kombinationstherapie optimierend eingesetzt werden.
Das Licht des Diodenlasers hat eine hohe Absorption an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff). Das umgebende Gewebe nimmt die Laserstrahlung nur unwesentlich auf und kann so geschont werden.
Aus diesem Grunde eignet sich der Diodenlaser besonders gut zur Behandlung von Besenreisern.
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